Glossar


A
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A  
Aal Spitzname für Torpedo
Agru Front In dieser Gruppe wurden die U-Boote vor Zuteilung zu einer Frontflottille von erfahrenen Ausbildern überprüft
ACV Auxilliary Aircraft Carrier. Hilfsflugzeugträger
Adreßbuch Ein Codebuch, das in bestimmten Positionen im Atlantik für die Nach richtenübermittlung diente>
AK Äußerste Kraft
Alarm Nottauchbefehl
Aphrodite Deutsche Erfindung zum Verwirren fremder Radargeräte
Asdic Kurzform von:Anti-Submarine-Detecton-Investigation-Committee. Aktives Unterwasser-Ortungsgerät. Vergleichbar mit dem dt. S-Gerät
ASV II Air to Surface Vessel II. Britisches Meterradar
ASV III Brititsches Zentimeterradar
Athos Funkpeilantenne

B
Bachstelze Hubschrauberähnliche Vorrichtung, die an einem Kabel in der Luft hinter dem U-Boot hergezogen wurde, um die Sicht des Ausgucks zu verbessern
Bali Radarmeldeantenne, FuMB 29
B-Dienst Funkbeobachtungsdienst
BdU Befehlshaber der U-Boote
Biscaya Bucht im Atlantik, die sich von Nordwestfrankreich bis Nordspanien erstreckt. In diesem Gebiet waren die meisten deutschen U-Boot-Bunker errichtet worden.
Biskayakreuz Spitzname für ein Funkmeßwarngerät der Deutschen, das auf U-Booten eingesetzt wurde.
Bletchley Park Decodierungs- und Dechiffrierschule der brit. Regierung, die ihren Sitz in einem großen Landhaus in Buckinghamshire nördl. von London hatte.
Boot Bezeichnung für ein deutsches Boot oder Kriegsschiff. Der Kommandant war kein Stabsoffizier und sein Vertreter wurde speziell auf U-Booten als Erster Wachoffizier bezeichnet.
BRT Bruttoregistertonne; Maßeinheit für das Ladevolumen eines Schiffes
Bunker auf der Drückhülle aufgebrachte Treibstofftanks

C
Chiffre geheimes Schriftzeichen
Cypern ein bestimmter Radar-Detektor
Coastal Command Truppenteil der Royal Air Force
CVA Flottenflugzeugträger, das A steht für Attack
CVE Geleitflugzeugträger, das E steht für Escort

D
DD Flottenzerstörer
DE Geleitzerstörer, das E steht für Escort
Dohmeyer Name des FuMB 3
Dräger-Tauchretter Gerät, mit dessen Hilfe ein U-Boot unter Wasser verlassen werden konnte. (von Dräger hergestellt, allerdings bis einer max. Wassertiefe von ca. 40m)

E
Enigma Schlüssel M Chiffriermaschine. (siehe unter Enigma )
ESF Eastern Sea Front. Seegrenzgebiet vor der Ostküste der USA.
Eto Elektrisch angetriebener Torpedo. Erzeugte keine Blasenbahn

F
Fächerschuß fächerförmiger Abschuß einer Torpedosalve von 2 oder mehr Torpedos.
Fangschuß finaler Schuß
FAT Federapparat-Torpedo; eine Waffe gegen Konvoi's, die zunächst geradeaus liefen und dann im Zickzack.
>Flak Flugabwehrkanone
Fliege Radardetektor
Flottille eine kleine Flotte mit kleinen Fahrzeugen
Freya Radardetektor
Frontboot ein U-Boot auf See, das in Kampfgebiete eingefahren ist.
>FuMB Funkmeßbeobachtungsgeräte zum Erfassen von Funkmeß- bzw. Radarstrahlen
FuMO Funk-Meß-Ortung
Funkpeilgerät ringförmige Antenne, mit der die Richtung von Funk- u. Radiowellen bestimmt werden kann.

G
G7a Torpedo mit Preßluftantrieb. Sprengladung ca. 300 KG
G7e Torpedo mit elektr. Antrieb. Er war der gebräuchlichere Torpedo im Jahre 1942. Bei einer Laufstrecke von 6 KM machte er 30 Knoten. Die Länge betrug 7 Meter. Er hinterließ keine veräterrische Blasenspur.
GHG/td> Gruppenhorchgerät. Passives Unterwasserhorchgerät.
Großkreis kürzester Weg über den Ozean; folgt genau der Erdkrümmung.

H
HE >Hydrophoneffekt; Unterwassergeräusche, wie zum Beispiel das einer Schiffsschraube.
Hedgehog Wasserbombe, die gegen U-Boote eingesetzt wurde, indem man sie von Überwasserfahrzeugen abwarf. Diese Bombe explodierte nicht durch Wasserdruck, sondern durch Auftreffen auf das U-Boot.
HF/DF "Huff-Duff"-Funkpeilgerät für hochfrequenze Sendungen.
Hohentwiel U FuMO 61
Hohentwiel U 1 FuMO 65
Hundekurve der Weg, den ein U-Boot einschlägt, um ein Schiff anzugreifen. Dabei wird dem Gegner immer nur die kleinstmögliche Silhouette des Bootes gezeigt.
Hunter-Killer Group U-Jagd-Gruppe,bestand aus Geleitträger, Zerstörer od. Fregatten
Hydra Bezeichnung des Funkcodes der Kriegsmarine (tägl. wechselnde Einstellungen des Enigma-Gerätes).
Hydrophon Unterwasserhorchgerät

I
Iltis Deckname für eine auf einen Geleitzug operierende Gruppe U-Boote, die sogenannten «Rudel» .Diese Rudel erhielten stets Bezeichnungen wie DRÄNGER, STÜRMER oder RAUBGRAF
( Ing.) Zusatz hinter der Dienstgradbezeichnung für Offizier =Ingenieuroffizier

J
Ju-Verdichter Junkers-Luftverdichter, befand sich im Heckraum an der Stb.-Seite.

K
Kaleu, Kaleun Kurzform von "Kapitänleutnant
Kalipatrone wurde in Atemgeräten zum Binden von Kohlendioxyd verwendet.
Keroman schützende U-Boot-Bunker in Pointe de Keroman in der Nähe der Hafeneinfahrt von Lorient.
Kaliber äußerer Durchmesser eines Geschosses.
Knoten Schiffsgeschwindigkeit, in nautischen Meilen pro Stunde gemessen.
(1 Seemeile= 1,852 km)
Konvoi eine Ansammlung von Handelsschiffen, die in Verbänden fuhren und von Geleitschiffen geschützt wurden.
Korvette ein extrem manövrierfähiges bewaffnetes Geleitschiff, das kleiner als ein Zerstörer war.
Kriegstagebuch wurde auf Booten und Schiffen auf See und in den Stützpunkten geführt, um die Geschehnisse schriftlich festzuhalten.
Kurzsignale Funkwellen im Kurzwellenbereich mit Positionsbericht.


L
LI Leitender Ingenieur
Löwe Spitzname für Karl Dönitz

M
M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, in der die Dieselmotoren der
Typ-VII- und IX-Boote gebaut wurden.
Metox deutsches Funkmeßwarngerät
Milchkuh Spitzname für deutsche Versorgungsunterseeboote
Mixer Spitzname für Torpedomechaniker.
MOMP Mid-Ocean-Meeting-Point. Treffpunkt in der Mitte des Ozeans, südlich von Island, an dem sich die amerikanischen und britischen Geleitschiffe der Atlantikkonvois ablösten.

N
NAA-Sqdr.- Bezeichnung für ein Geschwader des Fleet Air Arm = Marineluftwaffe
Naxos Name für das FuMB 7

O
Ob.d.M Oberbefehlshaber der Kriegsmarine
Ob.Gfr. Obergefreiter
O.K.M. Oberkommando der Kriegsmarine
Oblt.z.S. Oberleutnant zur See

P
Periskop ausfahrbares und drehbares optisches Gerät mit eingebauten Prismen, Spiegeln und Linsen, mit dessen Hilfe U-Boot-Männer in einer bestimmten Tiefe auch abgetaucht die Wasseroberfläche beobachten konnten.

R
Radar englische Bezeichnung für Funkmeß-Ortungsgeräte.
RAF Royal Air Force
Rudeltaktik Vorgehensweise einer Gruppe von U-Booten in einer "Wolfsrudellinie" vor dem Kurs eines Konvoi's und diesen dann über Funk koordiniert anzugreifen.

S
Sadir FuMB 2
Samos FuMB 4
Schlüssel M die Kriegsmarineversion der Enigma-Chiffriermaschine
Schnorchel Luftmast für U-Boote. Durch ihn konnte Luft ins Innere des Bootes gesogen werden. Dadurch konnten die Diesel auch unter Wasser laufen.
Schußmeldung Meldung, die nach jeder Kampfhandlung erfolgte.
Seekuh Spitzname für große U-Boote. Versorgerboote vom Typ IX.
Sloop Zwischentyp zwischen Zerstörer und Fregatte,speziell f. Geleitaufgaben
Sonar Unterwasserortungsgerät
Spargel Spitzname für Periskop
>Squid Tintenfisch; Waffe der Alliierten, die gegen deutsche U-Boote eingesetzt wurde.
Standzielrohr Zielvorrichtung des Angriffsperiskops im Turm eines U-Bootes.

T
Tetis Chiffre, der im Funkverkehr neuer U-Boote auf Erprobungsfahrt benutzt wurde.
Tiefenruder Ruderanlage, mit dem das Boot unter Wasser horizontal gesteuert werden kann.
Torpex eine hochexplosive Mischung aus Zyklonit, TNT und Aluminiumflocken.
Tonne / tons Verdrängung/Gewicht eines Schiffes / Englische Tonne 1016 KG
trimmen das Boot unter Wasser auf ebenen Kiel bringen.
Turm Beobachtungsturm oder -plattform eines U-Bootes; auf ihm waren Steuerungsvorrichtungen angebracht.

U
USAAF US Army Air Force
US United States
UZO U-Boot-Zieloptik. Überwasserdoppelglas mit leuchtendem Fadenkreuz zur Zielerfassung, das auf dem Torpedozielgerät auf der Brücke angebracht war und den Vorhalterechner automatisch mit den Daten von Richtungs- und Entfernungsangaben fütterte.

V
Verdrängung das Gewicht eines Bootes oder Schiffes, das anhand der Wassermenge gemessen wird,die verdrängt wird wenn das Boot oder Schiff zu Wasser gelassen wird.
Vorhalterechner schnelles elektrisches Rechengerät im Turm des U-Bootes, der die Schußwerte für die Torpedos berechnet und so den Kurs des Torpedos bei dessen Abschuß bestimmt.

W
Wabos Kurzform für Wasserbomben.
Wanze Wellenanzeiger. Deutsches Funkmeßwarngerät, das feindliche Radarortungen erfassen konnte.
WESTOMP Western Ocean Meeting Point. Westliche Konvoitreffpunkt.
Weyer U-Boot-Handbuch zur Identifikation sämtlicher Kriegsschiffe aller Nationen.
Wintergarten deutscher Spitzname für die offene, mit Reling versehene Plattform hinter der U-Boot-Brücke.
Wolfsrudel Angriffstechnik für U-Boote, die von Dönitz entwickelt wurde.

Z
Zaunkönig akustischer Torpedo, auch T5 genannt.
Zentrale der Raum im U-Boot direkt unter dem Turm, in dem alle Steuerungen für die Tauchfahrt untergebracht waren.
Zerstörer die Deutschen benutzten diese Bezeichnung für kleinere Fahrzeuge, die Konvoi's geleiteten, um sie zu schützen. Korvetten und Fregatten wurden meist ebenfalls so genannt.

 

 

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