Bilder U 234
 
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Besatzung u 234 Besatzung U 234
Bild 1 Bild 2
   
2 Besatzungsmitglieder Auf der Brücke
Bild 3 Auf der Brücke
   
Otto Kindervater Kptlt. Johann Fehler
Otto Kindervater war auf der letzten Fahrt
nicht an Bord.
Kptlt. Johann Fehler bei der
Indienststellung von U 234
   
Gruppenfoto U 234 Auf dem Achterdeck
Gruppenfoto von der Besatzung auf U 234. Die Besatzung von U 234 ist auf dem Achterdeck angetreten.
   
U 234 Im Trockendock
Bekannt wurde U 234 durch seine Fracht für Japan. An Bord befanden sich neben 560 KG Uranoxyd auch 2 komplett zerlegte Düsenjäger U 234 im Trockendock. Deutlich zu erkennen das Hecktorpedorohr zwischen den beiden Seitenrudern.
   
Auf der Brücke von U 234 U 234
Zigarettenpause auf der Brücke von U 234. In der Bildmitte kann man den Bock für die UZO gut erkennen. Dahinter ist das eingefahrene Luftzielsehrohr. Rechts im Bild, der Schacht für den Funkpeilrahmen. Bei Schnorchelübungen im Horten-Fjord wird das Boot gerammt. 16 t Brennstoff laufen in den Fjord.U 234 mit beschädigtem Turm. Die Aufnahme entstand vermutlich im Christian-sand. Dort wurde das Boot repariert.
   
   
   

Zu KptLt. Johann-Heinrich Fehler:
geb. am 20.09.1910 in Berlin-Charlottenburg.
Angehöriger Crew 36.
Werdegang:
Schiff 16 12/39 - 01/42
MOK Nord z.Vfg. 01/42 - 03/42
M-Schule Mürvik, Gruppenoffz. 03/42 - 03/43
Ubootsausbildung 03/43 - 09/43
2. U.A.A. u. 24 U-Fl. Lehrgang 09/43 - 12/43
1. K.L.A. 12/43 - 03/44
Kmdt. U 234 03/44 - Ende
Beförderung zum KptLt. am 01.12.42

Baunummer: 664
Kiellegung: 01.10.41
Stapellauf: 23.12.43
Indienststellung: 02.03.44
Feldpostnummer: M 53388
Flottillenzugehörigkeit:
5. U-Fl. Ausbildungsboot 03/44 - 02/45
33. U-Fl. Frontboot 03/45 - Ende

Am 17.05.45 in Portsmouth, New Hampshire (USA) eingelaufen und kapituliert. Boot wird von zwei Marineschleppern in die Mündung des Piscataqua Flusses verbracht. Boot hatte sich bereits
am 14.05.45 an USS "Sutton" ergeben.

Boot wurde am 20.11.1947 durch Torpedos der SS USS "Greenfish" (U-Boot) etwa 40 sm nordöstl. Cape Cod bei Torpedo-Versuchen versenkt.

02.03.44: Indienststellung, Übungsfahrten und lange Ausbildung in der Ostsee. Restarbeiten in der Germaniawerft, Umbau zum Japan-Transporter. Boot war als Minenleger vorgesehen. Die seitlichen Minenschächte werden ausgebaut, dadurch entstehen große Laderäume. Ein Schnorchel modernster Bauart wird eingebaut.

01/45: Die Ausrüstung für die lange Fahrt nach Japan beginnt. Funkmeßstation wird eingebaut. Unter den Waren für Japan befinden sich die neuesten Panzervernichtungswaffen, ein zerlegter Turbo-Jäger und Raketen. Danach werden Päckchen verpackt, 25 x 25 cm groß, mit der Aufschrift U 235.

03/45: Brennstoff, Munition und Proviant werden übernommen.

25.03.45: Klar zum Auslaufen an der Tirpitzmole. 15.00 Uhr, Leinen los. Boot wird mit Musik verabschiedet. Vorbei an Laboe Friedrichsort, dann zur Strander Bucht. Am nächsten Tag gehts nach Norden. Es folgen drei Boote Typ XXIII. Nachts an Kopenhagen vorbei, Marsch durchs Kattegatt ohne Zwischenfall. Nach 15.00 Uhr Fliegeralarm. Gegen 24.00 Uhr passiert in dunkler Nacht ein deutscher Geleitzug das Boot. Vier Dampfer und ganz neue T-Boote. Durch den Luftangriff geht ein Dampfer in Feuer auf. Mehrmals wird das Boot angeflogen durch feindliche Maschinen. Am Morgen geht es in den Horten-Fjord.

27.03.45, Einlaufen Horten

29.03.45: Schnorchelübungen im Horten-Fjord. Dabei wird das Boot gerammt. 16 t Brennstoff laufen in den Fjord. In Christiansand wird repariert. Die Gäste für Japan sind da: General Kessler, Oberst von Sandrath, OLt. Menzel, ein Spezialist für Flugzeugtorpedos und Fähnrich (Ing.) Klug. Als I.WO KptLt. Bulla, der zuletzt Flieger auf dem HK "Atlantis" war. Die beiden Japaner FKpt. Hideo Tomonaga, ein U-Boot Ingenieur und Oberst M. Shosi, ein Spezialist für den Flugzeugbau. Weiter sind da, der FKpt. Falk vom OKW, der Geschwaderrichter Nieschling, der den deutschen Botschafter in Japan wegen dem Fall Sorge aburteilen sollte. Weiter ist noch KKpt. Toni Schlicke, ein Hochfrequenz-Spezialist, OLt. z.S. Hellendorn und die Flugzeugkonstrukteure Ingenieur Bringewald und Ruf. Insgesamt 12 Gäste.
FT des B.d.U.: Nur auf dessen Befehl auslaufen. Rösing kommt an Bord zur Verabschiedung.

15.04.45: Hinter einem schnellen U-Jäger mit 16 sm läuft das Boot in die Dunkelheit, ein letzter Gruß, Alarmtauchen. Bei Stavanger ist Ari-Feuer zu hören. Bei Drontheim wird fast ein Dampfer gerammt. Zwischen Island und den Färöern wird geschnorchelt.

04.05.45: Order der B.d.U.: U-Boot-Krieg einstellen.

08.05.45: Gesamtkapitulation. FT an U 234: Entweder nach Bergen zurück oder weiterfahren. Beratung. Japaner versuchen, daß nach Japan gefahren wird. Kommandant lehnt ab.

08.05.45, Standort: südlich Azoren

13.05.45: Kommandant ruft Halifax. Soll Standort angeben und einlaufen. Boot läuft weiter.

11.05.45, die Japaner begehen Selbstmord. 14.05.45, achtern kommt ein Zerstörer auf, US "Sutton". Prisenkommando kommt an Bord. Kriegsflagge wird niedergeholt.

17.05.45, Kapitulation in Portsmouth
19.05.45: In Portsmouth alles von Bord in ein Gefängnis. Schlechte Behandlung, Schläge.

Die Daten zu den Feindfahrten und Versenkungen stammen aus meiner Datenbank.

 

 

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